Pressestimmen

 

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Franz Schuberts „die schöne Müllerin“ mit Poplutz, Asendorf & Hladek:

 

[…] dass hier die Möglichkeit der Gitarre ein ganz eigenes emotionales Ambiente kreiert […] Gitarrentöne unterliegen viel mehr den Gestaltungsmöglichkeiten oder dem Gestaltungswillen der Spielerin oder des Spielers […] das klingt einfach gekonnt und es ist interessant und individuell; der Sänger Georg Poplutz […] mit einer schlanken, unaufgeregten Stimme – also genau das Richtige für diese Naturversion der „schönen Müllerin“ […]. Antje Asendorf und Stefan Hladek […] also, die drei von Schuberts „schöner gitarristischer Müllerin“ wissen, wie sie aus ihren musikalischen Möglichkeiten ein ganz eigenes Erlebnis für die Zuhörer und vermutlich auch für sich selber machen. […] Diese Gitarren-Version […] ist leiser, rauer, unberechenbarer und damit trifft sie auch sehr das Thema dieses Müllerburschen auf der verzweifelten Suche nach der großen Liebe, der Müllerin. […]“ CD-Tipp in hr2-Kultur, 1.10.2014

„Ungewöhnliche Interpretation von Schuberts "Schöner Müllerin" begeistert. [...] Die beiden Gitarristen harmonierten hervorragend und unterstützten durch ihren feinen und präzisen Klang die strahlende Tenorstimme von Georg Poplutz. Dieser verstand es auch auf hervorragende Weise, die Emotionalität der Texte sängerisch umzusetzen - mal hoffnungsvoll, mal drängend, mal voller Traurigkeit und Verzweiflung im Ausdruck.“ - Neue Deister Zeitung, 22.9.2014

„Ach, wie lauschig, ach, wie traulich! Und notfalls auch – wie ruppig! Unglaublichen Effekt hat die Begleitung der „schönen Müllerin“ einmal nicht mit Klavier, sondern mit Gitarre und Quintbassgitarre.“ - Der Tagesspiegel, 21.9.2014

„[...] Man hörte Altbekanntes wieder ganz neu, als der Tenor Georg Poplutz und die beiden Gitarristen Antje Asendorf und Stefan Hladek gemeinsam Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ interpretierten. [...] Antje Asendorf und Stefan Hladek hatten aus dem Klavierpart eine feinfühlige Begleitung für Romantische Gitarre und Quintbassgitarre gezaubert, die den Charakter der Lieder zwar nicht änderte, aber die Inhalte auf subtilere Weise vermittelte. Der Klang passte wunderbar zur Geschichte, war doch die Gitarre seit jeher das Instrument aller Wandersleute. Der erzählende Charakter der Musik rückte so mehr in den Vordergrund, der des „Kunstliedes“ trat zurück. Auch Georg Poplutz ließ sich von der besonderen Stimmung der Saiteninstrumente leiten. Man kennt ihn als ausdrucksstark und empfindsam interpretierenden Liedersänger, der ohne Pose oder übertriebenes Pathos dem Gehalt der Musik und der Aussage des Textes nachspürt. Diese Fähigkeiten konnte er hier noch mehr zum Einsatz bringen. Da die Gitarren im Klang weniger mächtig sind als ein Flügel, war stimmliche Wucht eher weniger gefragt. Aber Poplutz verstand es ausgezeichnet, auch mit leiseren Tönen die Zuschauer in Bann zu ziehen. Man nahm ihm die zitternde Ungeduld im gleichnamigen Lied ebenso ab wie die grimmige Wut in „Der Jäger“ oder einen gewissen Zynismus in „Trockne Blumen“. Schmerz und Trauer im abschließenden „Des Baches Wiegenlied“ gestaltete er so anrührend eindringlich, dass man Hemmungen hatte, diesen geradezu intimen Moment durch lautes Klatschen zu zerstören.“ -  Frankfurter/Nassauische Neue Presse, 20.6.2013

„[…] Antje Asendorf und Stefan Hladek vom Barrios-Quartett versetzten die „Müllerin“ in einem Arrangement in ein neues Klanggewand […]. Wer Georg Poplutz einmal als Oratorientenor auf einer CD gehört hat, der konnte sich bereits ein Bild von seiner Stimme machen, die lyrische Eleganz aufleuchten lässt. Dabei hebt er nicht ab, sondern fühlt sich nur der Kunst des Gesangs verpflichtet. So erlebte das Publikum ein großes Talent, in dem klangschönes Singen, Gestaltung und eine perfekte Deklamation vereint sind. […] Alles in allem stellte die „Die schöne Müllerin“ in der neuen Fassung ein großes Maß an gesanglicher und instrumentaler Wirkung dar. Zu dieser Überzeugung kamen nicht nur Fachleute, sondern ein begeistertes Auditorium […].“ - Weilburger Tagblatt, 20.6.2103

„[...] der lyrische Tenor Georg Poplutz, der die psychologische Wandlung des Helden treffend vollzog, gefiel mit angenehmem Timbre und lebendiger Gestaltung.“ - FAZ, 18.6.2013