Franz Schubert

"Die schöne Müllerin"

 

Unerhört!? “Die schöne Müllerin” zart besaitet

 
Der Tenor Georg Poplutz und die beiden Gitarristen Antje Asendorf und Stefan Hladek (vom Barrios Guitar Quartet) gestalten auf neue und ungewohnte Weise Franz Schuberts Liederzyklus, den er 1823 auf die 1821 von Wilhelm Müller geschriebenen Gedichte komponiert hatte.
Mit einer historischen Romantikgitarre aus dem Jahr 1832 und dem seltenen Gitarreninstrument “Quintbass” als musikalische Partner interpretiert die Stimme von Georg Poplutz die Geschichte des jungen Müllersburschen auf der Suche nach Arbeit, nach einem Zuhause und nach seiner großen Liebe. Die Gitarre als Instrument der Wandersleute passt dabei besonders gut zum Liedtext.

Asendorf und Hladek verzaubern durch den zart besaiteten Klang, den sie ihren Gitarren entlocken, und kommen damit dem Klang des Hammerklaviers aus der Zeit Schuberts näher als der Klang des modernen Flügels, wie wir ihn heute kennen. In dieser Besetzung kann Poplutz seine Stärken ausspielen: Empfindsam, ausdruckstark und mit ausgezeichneter Textverständlichkeit durchlebt er die Hoffnungen, Sehnsüchte und Gefühle des Protagonisten für seine „Schöne Müllerin“. Dabei begeistern alle drei ihr Publikum sowohl mit leisen Tönen als auch mit vollem Klang – „oft fliegt´s um die Saiten mit seufzendem Klang“, wie es im Text heißt.

Das Arrangement für diese Besetzung entstand in gemeinsamer Arbeit der beiden Gitarristen Asendorf und Hladek als Auftragsarbeit der Weilburger Schlosskonzerte und ist inzwischen auch als CD bei dem Label spektral erhältlich
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